Ein Treppenlift ermöglicht, in der eigenen Wohnung mobil zu bleiben. Was kostet er, welche Förderung gibt es, und was sollten Sie bei der Auswahl beachten?
Ein Treppenlift ist eine elektrisch betriebene Transportvorrichtung, die entlang einer Treppe montiert wird und es Personen ermöglicht, Stockwerke sicher zu überwinden – auch wenn das Gehen von Treppen nicht mehr möglich ist.
Für gerade Treppen ohne Kurven. Günstigste Variante, schnell montierbar. Kosten: ca. 2.500–5.000 €.
Für Treppen mit Kurven oder Podesten. Maßanfertigung notwendig. Kosten: ca. 6.000–15.000 €.
Für Rollstuhlfahrer geeignet. Transportiert Rollstuhl und Person gemeinsam. Meist teurer als Sitzlifts.
| Förderquelle | Betrag (ca.) | Voraussetzung |
|---|---|---|
| Pflegekasse (WfbA-Zuschuss) | bis zu 4.180 € | Pflegegrad vorhanden |
| KfW Programm 159 | bis 50.000 € Kredit | Altersgerechter Umbau |
| Kommunale Zuschüsse | variiert | Je nach Bundesland/Kommune |
| Berufsgenossenschaft | variiert | Beruflich bedingte Behinderung |
Wichtig: Stellen Sie Förderanträge vor dem Kauf des Treppenlifts – rückwirkende Förderung ist in der Regel ausgeschlossen. Wenden Sie sich an Ihre Pflegekasse oder das KfW-Kundenportal.
Diese Seite wird in Kürze um direkte Links zu Treppenlift-Anbietern und Angebots-Vergleichen ergänzt.
Bei vorhandenem Pflegegrad kann die Pflegekasse über den Wohnumfeld-verbessernden Maßnahmen-Zuschuss (WfbA) bis zu 4.180 € pro Maßnahme bezuschussen. Zusätzlich ist ein KfW-Kredit (Programm 159) möglich.
Ja, das ist zwingend erforderlich. Rückwirkende Förderung ist in der Regel ausgeschlossen. Stellen Sie den Antrag bei Ihrer Pflegekasse und ggf. bei der KfW, bevor Sie den Treppenlift kaufen oder montieren lassen.
Ein Sitzlift transportiert die Person sitzend die Treppe entlang – geeignet für Personen, die noch selbst umsteigen können. Ein Plattformlift kann auch Rollstühle transportieren und ist teurer sowie platzbedarf intensiver.
Ja, einige Anbieter bieten Mietmodelle an. Das ist sinnvoll, wenn die Nutzungsdauer unsicher ist. Beim Kauf sind die langfristigen Gesamtkosten in der Regel niedriger – beim Mieten entfällt die hohe Einmalinvestition.